was heißt eigentlich oikos?

οἶκος 

Der oikos bezeichnet im antiken Griechenland die gemeinsamwirtschaftende Haus- und Wohngemeinschaft, die den Lebensmittelpunkt bildete. Er umfasste Familie, Bedienstete, das Land und die Gebäude.

Das Wort Oikos verbrigt sich in vielen uns bekannten Wörtern beispielsweise in der Ökonomie (Wirtschaft) oder im Wort Oecotrophologie (Haushalts- und Ernährungswissenschaften).

 

Da sowohl das Haus als auch die Menschen im Haus sowie die Wirtschaft mit oikos bezeichnet werden ist es ein passsender Titel für unser Hauswirtschaftsprojekt.

oikos - Ein Projekt der Diakonie Württemberg

Träger des Projekts ist das Diakonische Werk Württemberg e.V.. Es ist ein Dachverband für ca.1.200 Einrichtungen und Dienste in denen 270.000 Menschen in Württemberg betreut werden. Als Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege setzt sich das Diakonische Werk für eine nachhaltige Stärkung der betrieblichen Ausbildung zum/zur Hauswirtschafter/in ein. Denn überall wo Menschen (Kinder, Jugendliche und Familien, Menschen mit Behinderungen, alte und pflegebedürftige Menschen, Arbeitslose, Wohnungslose, Überschuldete und andere Arme, Suchtkranke, Migranten und Flüchtlinge sowie Mädchen und Frauen in Not) in Beratungsstellen Hilfe suchen oder in Einrichtungen leben ist Hauswirtschaft als Beruf vertreten.

Einige der 40.000 Menschen, die hauptamtlich in der württembergischen Diakonie beschäftigt sind haben oder brauchen eine hauswirtschaftliche Ausbildung.

Fachkräfte der Hauswirtschaft sind gesucht. In sozialen Einrichtungen besteht ein Mangel an qualifizierten Hauswirtschafter/innen, die für Lebensqualität und Alltagsnormalität sorgen. Das Projekt hat zum Ziel junge Menschen für diesen interessanten und sinnvollen Beruf zu gewinnen. 60 Ausbildungsplätze werden vermittelt und Unterstützungsstrukturen für sämtliche Betriebe in ganz Baden-Württemberg - überkonfessionell, und auch außerhalb der Sozialwirtschaft - werden aufgebaut.

Betriebe unterstützen, Ausbildung gestalten, Fachkräfte gewinnen: Mit dem Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER plus fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bundesweit die Verbesserung regionaler Ausbildungsstrukturen. Die JOBSTARTER plus-Projekte unterstützen mit konkreten Dienstleistungen kleine und mittlere Unternehmen in allen Fragen der Berufsausbildung und tragen so zur Fachkräftesicherung bei. Durchgeführt wird das Programm von der Programmstelle JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

 

Ziel der Europäischen Union ist es, dass alle Menschen eine berufliche Perspektive erhalten. Der Europäische Sozialfonds (ESF) verbessert die Beschäftigungschancen, unterstützt die Menschen durch Ausbildung und Qualifizierung und trägt zum Abbau von Benachteiligungen auf dem Arbeitsmarkt bei.

 

Mehr zum ESF unter: www.esf.de